11. April 2010 – 18:21
Zu Fuß erreichbar (oder per 2-3 Haltestellen ÖPNV) ist für mich ein kleiner Laden, in dem ich noch nie eingekauft habe. Mediterrano heißt er und ist sicher mehr als nur ein ‘e’ anders als das Mediterraneo in Bremerhaven. Um ihn soll es hier aber nicht gehen, sondern ich möchte bloß einen Prospekt aufgreifen, der mir dort in die Hände gefallen ist. “ROLAND” steht drauf, “ein Verrechnungsmittel” und “ein Wirtschaftsring” heißt es in den Untertiteln.
Zinsfrei sei er, der Roland, (sagt der Prospekt), zudem “der Nachhaltigkeit verpflichtet”, sowie regional wirkend, “am Gemeinwohl orientiert” und umlaufgesichert. Er sei durch “eine Bürgerinitiative gestartet” und werde “von einem Verein gestaltet”. (Die Adresse dieses Vereins ist dieselbe wie die des Mediterrano.)
Mich interessiert es, was Leute meinen, wenn sie von “Nachhaltigkeit” und “Gemeinwohl” reden, sowie was es bedeutet, ein Verrechnungsmittel zu “gestalten”. Einige Details dazu — aber wenig wirkliche Antworten — gibt das Informationsblatt, das ich auf der Roland-Webseite gefunden habe, sowie der Vereinbarungsflyer. Man erfährt aus letzterem, daß man nur durch Mitgliedschaft in einem Verein an dem Wirtschaftsring teilnehmen kann, sowie durch ersteren, daß man sich dadurch fünf Verrechnungskonten einhandelt (Umlaufkonto, Sparkonto, Hilfekonto, Sonderkonto und Kapitalkonto genannt).
ipernity: Tag #471: Der Roland — ein Regiogeld in Bremen von rumpel.
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